Nach fast vier Jahren Verfahren hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Erweiterung des Westkais genehmigt. Der Beschluss umfasst 340 Seiten und wurde am Montagmorgen öffentlich ausgelegt.
Geplant sind zwei zusätzliche Liegeplätze für Schiffe bis 300 Meter Länge sowie eine Verlängerung der Kaimauer um 480 Meter. Die Kosten beziffert die Hafengesellschaft auf 212 Millionen Euro, von denen der Bund knapp die Hälfte trägt.
Der Naturschutzbund hat angekündigt, gegen den Beschluss zu klagen. Kritisiert wird vor allem die Verfüllung eines Flachwasserbereichs, der als Laichgebiet gilt. Die Hafengesellschaft verweist auf Ausgleichsflächen im Mündungsgebiet.
Baubeginn soll im Frühjahr 2027 sein. Bis dahin läuft die Frist für Klagen vor dem Oberverwaltungsgericht.