Die Kreistagsmehrheit hat der Fusion der beiden Kreiskrankenhäuser zugestimmt. Der Beschluss fiel am Mittwochabend mit 34 zu 19 Stimmen.
Anders als im ersten Entwurf bleibt die Geburtshilfe an beiden Standorten bestehen. Nach Protesten von Hebammen und einer Unterschriftensammlung mit gut 11.000 Namen wurde der Plan im Juli überarbeitet.
Zusammengelegt werden stattdessen die Orthopädie und die Augenheilkunde. Betriebsbedingte Kündigungen seien ausgeschlossen, sagte der Landrat; etwa 40 Stellen sollen über Fluktuation abgebaut werden.
Die Fusion soll zum 1. Januar wirksam werden.