Der Kreistag hat den geplanten Verkauf der Stadtwerke-Anteile abgelehnt. In namentlicher Abstimmung votierten am Donnerstagabend 31 Abgeordnete dagegen, 28 dafür, zwei enthielten sich.

Zum Verkauf standen 25,1 Prozent, für die ein niederländischer Infrastrukturfonds 47 Millionen Euro geboten hatte. Der Landrat hatte den Erlös für die Sanierung der Kreisstraßen vorgesehen.

Gegen den Verkauf hatten sich neben der Opposition auch sieben Abgeordnete der Mehrheitsfraktionen gestellt. Ausschlaggebend war nach Angaben mehrerer Teilnehmer die Sorge um die Fernwärmepreise.

Der Landrat kündigte an, den Haushaltsentwurf im November zu überarbeiten.